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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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II. Das Rasenthal.

Staub und Edelgestein.

Edel bleibet der Edelgestein, und lag' er im Stau-be ;

Flog' ec gen Himmel empor, bleibet der Staub,

was ec ist.

Das Aeustere und Innere.

Gab dem Zucker das äussere Rohr die liebliche

Süße?

Oder war sie des Rohrs innrer verborgener

Saft?

Duftet der Balsam wohl, weil Dir ein Kramer es

sagte?

Oder erquicket er Dich selber in eigner Natur?

So der Weise. Der Plauderer gleicht der hallenden

Trommel,

Draußen ein fremdes Kill, drinnen ein leeres

Gefäß.

Die Abkunft.

Rühme Dich nicht des Stammes, von dessen Natur

D i nicht mehr bist;Was von dem glänzenden Fiii'r stamniet- wird

Asche genannt.

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