II. Das Rosenthal.
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Liebende geben sich hin zum Opfer ihres Geliebten,Und das Opfer verstummt —
Niedergebeuget das Haupt, saß einst ein Verehrer
der Gottheit
Tief in den Occan seiner Betrachtung gesenkt;
Als er cmporkam wieder vom tiefen Meer der Ge-danken ,
Fragt' ihn traulich ein Freund: bringest du uns
ein Geschenk
Aus dem Garten, in dem du gewesen? Ich war in
dem Garten,
Sprach er, wo glanzend umher Rosen, die vol-lcsien, blühn.
Sehnend nahet' ich mich, mir Schooß und Busen
zu füllen,
Meinen Freunden und Dir, Freund , zum er-quickenden Gruß.
Aber betäubt und trunken vom Duft der himmli-schen Blumen,
Ließ ich sinken das Kleid, sank mir die brechen-de Hand.
Die du die Liebe singst, o Nachtigall, lerne die
Liebe
Vop der Mücke, die sich stumm in der Flamme
verzehrt.
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