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II. Das Rosenthal.
Daß sie mit Ammcnbrust Krauter und Pflanzen
erzieh',
Zartgebohrne Kinder. Zum neuen Jahre des Früh-lings *)
Bringt er den Blumen ein Kleid, Zweigen den
blumigen Hut.
Seine Rechte verwandelt den Saft des Schilfes in
Zucker,
Hebet den Dattelkern sprießend zur Palme em-por.
Wolken und Wind und Himmel und Mond und
Sonne beeifern
Sich zum Dienste für dich; diene mit ihnen, o
Mensch.
Die an der Pforte des Heiligthums anbeten und
feyren,
Sprechen: „wir ehren Dich nicht, Höchster, wie
Dir es gebührt."
Die des Erhabenen Glanz in seiner Schöne beschrei-ben,
Klagen, in Schrecken gehüllt: „Herr, wir er-kennen Dich nicht."
Fragete mich nun Einer nach seinem Lobe; was soll ich,Ich Geistloser von Ihm sagen, der zeichenlos
_ -st?
*) Bey den Persern sängt das neue Jahr mit demFrühlings an. Die Gewohnheit der morgenlän-dischen Könige, ihren Dienern und Lieblingenals Hausgenossen Geschenke und Kleider zu ge-ben, ist bekannt.