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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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I. Blätter der Norzeitt

gesicht vor Jehovad. Der sterbende Baxter pries ihnund sprach: ein blühender Zweig ist Joseph;der Sohn einer Blühenden, die über derQuelle steht. Seine jungenZweige spros-sen, sie sprossen die Mauer hinauf einLohn seiner jugendlichen Gottesfurcht und Keuschheit.

Der Streit der heiligen Berge.

Als Gott sein Gesetz zu geben auf Sinai stieg,traten vor ihn die Geister der Berge im Lande derVerheißung.Warum verschmähest du Uns, deineErkohrnen; und wählest den fremden Berg, einendürren Fels der heidnischen Wüsteney zu deines Fuß-tritts Schemel?"

Wer seyd ihr, sprach Jehovah, daß ihr eswagt, den Schemel meiner Herrlichkeit zu werden?Schauet umher. Mein Tritt war dort auf jenencrsunknen Bergen, auf den zerfallenen Hügeln deralten Zeit; wo ist jetzt die Krone ihres GipfelS?"

Aber auf Euch, fuhr der Gnädige fort, willich meine Herrlichkeit milder offenbaren: Du, lachen-der Tabor, sollt das Antlitz meines Sohnes schaunund an ihm meine sanftere Stimme hören. BergGottes, du fruchibarer Karmel, auf dir soll einstmein zwentcr Knecht, Elias, wohnen, und meinenNamen mit Feuer vom Himmel den Menschen kund