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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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I. Blatter der Vorzeit.

Die stumme Throne im Auge des Vaters unddes Kindes durchdrang die Wolken und trat zumHerzen Gottes mit großem Geschrcy.Abraham!rief der Engel des Herrn vom Himmel herab: Abra-ham, schone des Knaben und thue ihm nichts. Esist genug!"

Freudig nahm der Vater den wiedergeschenktenSohn, das Opfer Gottes, zurück und hieß die schreck-lich-frohe Statte:Jehovah schaut!" Erschaut die stumme Throne im Auge des Leidenden.-^r sieht des Herzens-Iammer, der ängstlicher ruftals alles Geschrey.

Dreyfach ist das Gebet der Menschen zu Gott rund kräftiger ist Eines als das andre.

Ein Gebet mit stiller Stimme gefallet ihmwohl: er härets tief im Herzen, und nimmts auchvon der stammlenden Lippe gnädig auf.

Das Gebet der Noch mit großem Geschreydurchdringt die Wolken und häufet glühende Kohlenauf des Unterdrückers Haupt.

Doch mächtig über alles ist die Thräne derVerlassenen, der fest an Gott sich hält und stirbt.Sie sprenget Pforten und Niegel und dringt zumHerzen Gottes und bringt den Blick des Schauendenhernieder.