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I. Blätter der Borzeit.
für einander geschaffen worden, werden sie beyde zuEinem Bilde in täglich neuer Zufriedenheit und Ju«gend-Schönheit. Wer aber frühe nach ftemden Rei-zen blickt und buhlt nach Wesen, die nicht zu ihmgehören, empfängt zur Strafe eine fremde Hälfte.In Einem Leibe zwei) verschiedene Seelen, hassen sieeinander, zerreissen sich und quälen einander zu Tode.
S a m m a s l.
Als Gott den Menschen aus Staube geschaffenund den verweslichen Staub gekrönet hatte mit sei-nes Ebenbildes Krone, stellet? er ihn den Engelndar und allen Geschöpfen. Die Schaar der Engelncigetc sich vor ihm als ihrem jüngern Bruder; siedienten ihm fröhlich Key seiner paradiesischen Hoch-zeitsrcude.
Nur Einer derselben, der stolze Sammael, spot-tete sein: „Bin ich nicht, sprach er, aus Licht ge-schaffen worden, nicht aus Staube? Der Fcuer-strom, der vom Throne fließt, gab mir das Wesenund nicht die zerfallende Erde." —
Siehe, da wich von ihm der Strom des Lichts;wie Schnee zerschmolz das Kleid, das ihn umgabund glänzend schmückte. Der stolzeste Geist erschienfttzt als der niedrigste, da ihn die Kraft verließ, dieja nicht sein war,