II. Antiquarische Aufsätze.
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Erstlinge eines für die Zukunft noch viel versprechen-den Fundes. Denn was, das Jahrhundert hinab,auf den Feldern Pompeji, Slabiä u. f. gelei-stet worden, ist wenig; wie viel verhüllet in Itali-en und Griechenland die Erde, wie viel die Tibernoch in ihrem Schooße!
Wie wenn man sich, über die pontinischen Süm-pfe hinaus, dem schonen Boden und Himm.l desalten Großgriechenlandcs nahet, uns auch in Sittender ^Bewohner, in ihrer Wohnungs- und Lebensartein andrer Geist, Rest des ehemaligen Gricchen-Eharakters, umfangt und anhaucht: so sind wir ganzin einer andern Welt, wenn wir in die Aufbewah-rungssale aller dieser gefundnen Herrlichkeiten zuPortici, oder in die Strafe, in den Tempel, indie Eredra, in die Villa zu Pompeji ctntreten. DerGeist wird so angenehm getauscht, indem er sichJahrtausende rückwärts im alten Griechcnlande oderzwischen Werkzeugen und Gegenständen täglicher Le-bensart jener Griechen findet, daß auch dem stumpf-sten Blick der Gedanke nicht cntgcben kann: „wo-hin, wohin hat sich die Welt verändert!" Db die-ser sich aufdringcnde Gedanke bisher in Allem ge-nutzt sey? ist eine andre Frage.
Den Altcrthumsforschern bleibe ihr Feld. Siehaben die Freude gehabt zu sehen, wie die Altengelebt, wie sie gegessen, getrunken, gewohnt, geschla-fen, gekocht, sich gekämmt haben u. f. über ein ein-ziges altes Tintenfaß hat Martorelli bekannt-lich einen Quartanten geschrieben. So angenehmund belehrend dieser Anblick in Vielem, ja in Allemstyn muß: so neare ohne Zweifel die Anwendung der