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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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346
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Aj6 II. Antiquarische Aufsätze.

non stolst ?asts! das denn freilich die Hand we-der ertappen kann noch mag. Wie simpel steht da-gegen der Pätus der Alten, und Arria sinkt ihmzu Füßen und er halt sie und endet sein Leben. Al-so wiederum keine wählerische Gruppe.

Kann nun eine Geschichte in der Bild-hauerei nicht Gruppe werden, weil jedes für sichaufscinem Grunde, in seiner Welt stehet;Ii>be Allegorie, wie wirds mit dir seyn, wenn du,als Schmetterling oder Taube, aus vielen Personenoder Figuren, jede für sich ganz gebildet, unddoch nicht ganz g.bildet, (nur für dich, Alle-gorie!, gebildet!) hervorfliegen sollt ? Ich fürch-te, du bleibst wo du bist, dem Künstler im müßi-gen Kopfe, denn in die arbeitende Hand war keinWeg, und aus ihr in den zcrtheilten Felsen, dernur in seinem Kopf Eins ist, noch minder.

Endlich warum wollen wir der Natur wider-streben und nicht jede Kunst' thun lassen, was sieallein und am besten thun kann? Wo EinGrund ist, auf Gemmen, Münze, Tafel, habindet die Natur schon durch das Eonti-nuum Einer Flache. Gemme, Münze,Bas-Relief, Denkmahl, kann nicht viel mehr alseine Allegorie geben, dazu sind sie da und die ge-ben sie unnachahmlich. Warum sie von da weg-r-ißen? mit ihr die großen Bilder der Wahr-h eit, Götter- und Helden gek teilte n, oder dieZaubertafel historischer Wahrheit, das Ge-mahlde, verwirren und zu Schatt.n verscheuchen?