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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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221
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II. Antiquarische Aufsätze.

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Seh ich dich auch, o Mutter, die zur QuelleDes kalten Fellen langsam sich verweint,

Der in der schönsten Kinder JugcndhclleRingsum der Tod und Angst und Schmerz erscheint,Und deren Antlitz m der letzten WelleDes Lebens, Gram und Mutterhuld vereint.In Deinem Bilde gräm' ich mich zum Steine,

O Niobe, seh um mich rings und weine.

Denn leben irgend noch die GottgedankcnVergangner Zeit in Eines Menschen Brust?

Sie taumeln von der Circe Kelch und wankenZu Aeffercien der gemeinsten Lust."

Das hast du deiner Feindin zu verdanken,(Sprach Amor, seines Sieges sich bewußt.)

Fest hält die Barbarei, was sie umschlungen;Durch Kampfe nur wird ihr der Sieg entrungen."

So gieb mir meine Tempel."Angcbctet,Dumps angebetet willst du, Holde, scyn?

(Sprach Carita.) Mein Angesicht errochetVor jeglicher Anbetung trübem Schein.

Sie, die Gedanken, die Empfindung tödtet,

Die heuchelnd - Schändlichste der BarbareienSchau deinen Tempelcuhm, Akademieen,Wo Schmeichelei und Trugsinn dich umknieen."

Auf Einmal stand enthüllet die gerechteÜllsehende Nemesis dem KrAse vor.