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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur römischen Literatur/

Und ich scll nicht mucken? Nicht heimlich? auch in» die Gruft nur?

Nirgend cs einvcrgrabxn? O Buch, ich grab' es in

Dich ein!

Rufe nur Dir es zu, o du Buch!Ich sähe, der

'König

Midas hat Eselsohren."*) O dies entdeckte Gehcim-

niß, -

Dies Gelachter, ein Nichts! ich gab' es Dir nim-mer um keine

Unserer Iliadcn.

Wen noch der kübne Kratinus

Anhaucht, wer an dem zürnenden Eupolis, wer

an dem alten

Aristophanes noch studict, der sehe mein Buch an,

Ob er vielleicht darin, was Reises finde. Mit sei-nem

Reingcsaubertcn Ohr' erglüh' er an mir! aber Je-ner **),

Spötter des Griechenpantoffels! da er ein schmutziger

Fils ist;

Wer zum Schielenden nichts, als sagen kann:o wie

schielst Du!"

Wer ein großes sich dünkt, daß in Italischer Ehre

Er,

*) Eine bekannte Geschichte vom Barbier des Köni-ges Midas. Er konnte seine Entdeckung nichtverschweigen, grub sie in die Erde; sogleich wuchsRohr auf, das aller Welt zuslüsterte: der Kö-nig Midas hat Eselsohren.

") Die folgenden Menschenarten sind eingebildeteWitzlinge und Spötter Roms in den obern Standen.