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I. Zur römischen Literatur.
Diderot in seiner Notiz über la Fontai-ne sagt:*) „Jedes Jahr will ich an einem gewis-sen Tage sein Grab besuchen; an dem Tage zerreisseich jedesmal eine Fabel von la Motte, ein Mahr-chen von Verzier oder einige der besten Seitenvon Grecvurt." An Klopstocks undGleimsGrabe wollen wir nichts zerreißen, aber manchesverachten.
Diderot fahrt fort: „Auf dem Kirchhofe
St. Joseph liegt la Fontaine neben Molierebegraben; Dichtern und Menschen von Geschmackwird die Statte immer heilig und wcrth seyn." Vonden Gräbern Beider, die wir genannt haben, kön-nen wir dies in reicherem Sinn sagen. Die Städtebeider Dichter haben ihr Begräbnis geehrt; die Nach-welt wird ihre Gruft ehren.
Man sagt, beide starben als Dichter. Klop-stock sähe seinen und seiner Meta Sohn, „denGenius der Morgenröthe" wie ec in einer Ode ihngenannt hatte; Gleimen rief sein Vater hinüber.
Lebe wohl, Jüngling, und erfreue dich Beider.
Oeuvres lle Oillerot 1. XV, x, g8a.