I. Zur römischen Literatur.
3.
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Briefe über daß Lesen des Hovaz,an einen jungen Freund.
Erster Brief.
Du nimmst mich beim Wort, junger Mann,da ich wünschte, daß, wie ein bekannter Schrift-steller über die glückliche Kühnheit des Ho-raz nicht unglücklich geschrieben*), ein andrer sei-nen Haupt-Charakter, den Qu in tili anmit den Worten „voll Anmuth und Grazie"treffend bezeichnet **), auS einander setzen möchte.Denn mit dem „zuweilen erhebt er sich, mit einerin Figuren und Worten glücklichen Kühnheit" ***)sagst Du mit Recht, sev es nicht ausgcrichtet. An-muth und Grazie selbst verboten es dem Horaz,sich zu oft, zu kühn zu erheben, wie mehrere Odenan August, an Macenas und die bekanntekinckavurrr czuisguis es wiederholt sagen. Nichtzum stürmischen Auffluge reizte ihn sein Genius;Anmuth und Grazie waren seine Muse.
*) Xlotrii liliellirs <le kelici snäLcia Horstii. E»Xlotrii oxuseula varii srgumenti p. 11 h.
**) l?lenus 681. jnennäitstis et Arsti-lo. Instit.Orstor X. 1 .
***) dlam et insurtzit »/-(/uan-to, v»rii8 llgirris etverbis kelicissimLe snclirx» Ibicl.