Ü4 I- Zur römischen Literatur.
SäTrcitmd über die Regel; dagegen Andre sagen:
Was ich schreibe, das scy ohne Nerv; man könnedergleichen
Verse machen, tausend an Einem Tage." Wassoll ich
Thun, Trebatius? Sprich.
T r e b a t i u s.
Dich zur Ruh begeben.
Hora z.
Was heißt das?
Gar keine Verse machen?
Trebatius.
Das Heists.
Horaz.
Bei Allem was wahr ist!
Freilich, das wäre das Beste. Und doch., mir sch-letS an Schlaf oft.
Trebatius.
Wem es an Schlafe gebricht, der schwimme, gehö-rig gesalbet ,
Dreimal die Tiber hindurch: dann trink' er amAbend ein gut Glas
Wein; es giebt tüchtigen Schlaf. Oder wenn soheftige Schreiblust
Dich anfallct, so wag's! Besinge des unüberwun-nen
Casars Thatcn; es wird sich reich die Mühe dirlohnen.
Hora z.
Gerne möcht' ichs, trefflicher Mann! Doch leiderdem Willen