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52 I. Zur römischen Literatur.
Leben und guten Ruf zu erhalten. Sebald dir dieJahre
Körper und Geist gestärkt, so schwimm' ohne Rinde."
D i e Lehrart
Wählte mein Vater. Empfahl er mir waS, sostellt' er ein Muster
Mir vor Augen: „Da sich auf jenen Erlcs'nen,was Er thut."
Oder verbot er mir was: „Wie? sprach er, schwe-bet ein Zweifel
Dir noch vor; ob dies Ehrelos sei) ? So siehe, wieJenen
Böse Gerüchte verfolgen!" — Wie also den lüster-nen Kranken
Nachbars Tod erschreckt, daß er sich scheuet undlieber
Dies und das sich versagt: so scheuchet zarte Ge-müther
Fremde Schande von Fehlern hinweg. Auf dieseWeise
Bin von verderblichen ich gesund geblieben;
von kleinern,
Von verzeihlichen nicht. Die aber werdenvielleicht auch
Sich mit der Zeit verlieren ; ein offener Freundund die Jahre,
Eigne Vernunft auch, werden sie mindern. Dennwo ich seyn mag,
Auf dem Ruhebett oder im Porticus, bin ich mirniemals
Fremd'; ich spreche mit mir: „Dies ist doch rich-ligerl Thätest
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