6 I. Zur römischen Literatur.
Was dem Tobten gebührt, so häufst unschuldigenEnkeln
Schuld du; ja es erwartet dich annochRecht und die strenge Wiedervergeltung. Flüche ver-folgen
Dich sodann, und kein Opfer entsübnt dich. —Eilest du gleich , o Schiffer! du darfst nicht langeverweilen;
Schenke mir dreimal den Staub, und segle,
An C a l l r o p e,
B. IN. Ode l».
Vom Himmel steige, Göttin Calliope!
Stimm' auf der Flöt' ein längeres Lied mir anDoch willst du auch, mit Heller Stimme,
Oder auf Saiten und Phöbus Cpther.
Vernehmt ihc's? oder täuscht mich ein süsser Wahn?Mich deucht, ich höre schon die Unsterbliche,
Und irre durch geweihte Haine,
Unter der kühlenden Bache Rauschen.
Einst deckte mich auf hohem ApulifchenGebirge, meiner Mutter A'pulia
Grenzscheide, Spiel und Schlaf ermattet,Deckten, den Knaben, mit jungem Laube
Die Dichtertaubey. Allen ein Wunder das«
Die auf dem hohen Nest Achercntja,