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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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6 I. Zur römischen Literatur.

Was dem Tobten gebührt, so häufst unschuldigenEnkeln

Schuld du; ja es erwartet dich annochRecht und die strenge Wiedervergeltung. Flüche ver-folgen

Dich sodann, und kein Opfer entsübnt dich.Eilest du gleich , o Schiffer! du darfst nicht langeverweilen;

Schenke mir dreimal den Staub, und segle,

An C a l l r o p e,

B. IN. Ode l».

Vom Himmel steige, Göttin Calliope!

Stimm' auf der Flöt' ein längeres Lied mir anDoch willst du auch, mit Heller Stimme,

Oder auf Saiten und Phöbus Cpther.

Vernehmt ihc's? oder täuscht mich ein süsser Wahn?Mich deucht, ich höre schon die Unsterbliche,

Und irre durch geweihte Haine,

Unter der kühlenden Bache Rauschen.

Einst deckte mich auf hohem ApulifchenGebirge, meiner Mutter A'pulia

Grenzscheide, Spiel und Schlaf ermattet,Deckten, den Knaben, mit jungem Laube

Die Dichtertaubey. Allen ein Wunder das«

Die auf dem hohen Nest Achercntja,