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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebraischcn Poesie,

zig Tage und Nächte wandert er zum Berge Got-tes und kommt in die Höhle und übernachtet. Siehe,da ruft die Summe Gottes:was timst du hier,Elia?" Er antworten und die Stimme spricht:gehe hinaus und stelle dich auf den Berg vor dasAngesicht Lehovah : "

Und sieb, Jehovah ging vorüber;

Ein großer, harter Llrurm,

Der Berge zerriß und Festen spaltete,

Ging vor Jehovah her;

Doch Er, Jehovah war!m Sturme nicht.

Und hinterm Sturme kam ein Erderbeben;Jehovah war im Erderbeben nichr.

Und hinterm Erderbeben Feuer;

Im Feuer war Jehovah nicht.

Und hinterm Feuer kam gelindes, sanftesSausen

Da das Elias Ohr vernahm,

Verhüllte er sein Angesicht im Kleide

Und ging hinaus, trat an das 2hor der Höhle,

Und eine Stimme sprach:

Was thust du hier, Elia? u» ft"

Das Gesicht sollte dem Feuereifer des Propheten, deralles im Sturm verbessern .wollte , Gottes lindenGang zeigen, und seine langmüthige sanfte Naturpredigen, wie dort die Stimme es Most that; dar-um ward die Erscheinung so schön verändert.Dem königlichen . Propheten Jesauls erschien Gottals thronender König in hinein ^emmlpalivst: dieErsten seines Hofes stehen um ibn: Cherubim, überdenen er nach dem alten stmpeln Bilde wohnte, sind

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