„Was willst? Was willst machen?" fragte Moni.
„Was ich von dir gelernt Hab'," sagte Brostlachend. „Es hat einmal ein Mädle geben, das hateinem jungen Burschen einen Riegel vorgeschoben undhat ihn zum Haus 'nausgeschwätzt. Jetzt wird einemdraußen ein Riegel vorgeschoben und der darf nichtherein."
Während vom Auerhahn die Musik herabtönte,erschollen laute Hammerschläge im Hause Brosi's, denner nagelte die Hausthüre, die Stallthüre und dieSchupppenthüre zu und legte sich dann fröhlich in'sBette, im Voraus lange ausmalend, was das morgenFrüh für ein Spaß sein werde.
Die Kinder und Enkel, die am Morgen nach demHause Brosi's kamen, fanden dasselbe verschlossen undauch auf Klopfen wurde nicht geantwortet.
Endlich kam Severin, auch er klopfte, aber Niemandantwortete. Die Endringer kamen mit Schießen undMusik, um das Brautpaar zu holen. Brost und Monihörten, wie draußen viele Leute standen, die auf Allerleiriethen und Einige sagten sogar, Brost und Moniseien gewiß an der Freude gestorben, das käme davon,wenn alte Leute solche Feste mitmachten.
Drinnen drang Moni in ihren Mann, er solledoch Antwort geben, das sei ja sündlich, die Leute sohinzuhalten, Brost aber sagte, er möchte gern hören,was die Leute nach seinem Tode ihm nachsagten.Moni wollte auf wiederholtes Klopfen schreien, dahielt ihr Brost den Mund zu.
Jetzt hörte man den Schlosser mit dem Dietrich