Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Sechszehntes Kapitel.

Im Winter auf 47, in dem Brosi sechsundsiebenzigJahr alt wurde, fühlte er sich zum Erftenmale inseinem Leben nicht geheuer, er behauptete es habe ihnein Frost gestoßen," er gönnte sich aber doch keineRuhe, er war eben was man einen Schaffmann nennt,so lange er fort konnte entzog er sich keiner Arbeit,aber bald ließ er die Dose stehen und schnupfte nichtmehr, das war für Moni das sicherste Zeichen, daßes etwas Ernstliches war, er mußte zu Bette und baldzeigte sich, daß er einen mächtig geschwollenen Fußbekam und zum Erstenmale kam ihm der Arzt über dieSchwelle, aber noch jetzt erlustigte er sich an seinerKrankheit und sagte oft:Es ist nicht mehr als billig,ich muß auf dem Kubikfuß leben, es geschieht mirrecht. Verbind mir meinen Kubikfuß," rief er dannseiner Moni.

Alles hatte bei ihm ein heiteres Gepräge und erlachte noch jetzt oft, daß man es die ganze Gasse hinabhörte. Er mußte wochenlang liegen, aber seine Heiterkeitschwand nicht, nur manchmal sagte er:Der Severinmuß doch auch wissen, daß ich jetzt ein guter Siebziger