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stab, den er nun immer bei sich führte, war ihm auchals Stock willkommen, denn er hatte sich immer da-gegen gewehrt, sich einen andern beizulegcn.
Die großen Holzbeugen, die wir beim Eingänge indas Dorf gesehen haben, sind noch von Brosi aufge-richtet. Dieses Anfschichten des Holzes betrieb er miteiner wahren Kunstliebhabern. Wenn er eine langeGasse ausgestellt und Thüren und Durchgänge daringelassen, konnte er sich davor hinstellen und allein fürsich oder zu Anderen sagen: „Ja der Brosi, , meinMann ischt koanr." Beim Ausmessen in Klafter warer äußerst gewissenhaft und von seinem Handwerke herhatte er ein großes Geschick, die Scheiter so zu legen,daß gerade das Rechte herauskam; denn man be-rechnet ein Klafter auf hundertvierundvierzig Kubik-fnß, davon werden vier und vierzig als Zwischenraumabgerechnet, so daß für die wirkliche Holzmasse, daswas man Derbraum nennt, geradeaus hundert Kubik-fuß verbleiben.
Diese Arbeit war Brosi um so willkommener, weiler nun auch im Sommer jeden Abend daheim seinkonnte und weil ihm Moni jeden Mittag das Essenin den Wald brachte. Wenn er sie so dahcrkommensah, so strack aufrecht und in weißen Hemdcrmeln wieein junges Mädchen, jauchzte er ihr zu wie ein jungerBursche. Moni hatte nie vorher gegessen und wußteim Walde immer einen hübschen Platz auszufinden,wo sie sich mit ihrem Manne nicdersetzte, mit ihm ge-meinschaftlich aß und dann das Rnhestündchcn mit ihmverplauderte, das aber immer sie zuerst abbrach. Oft