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3 (1853)
Entstehung
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solle, einen so gescheiten Malefizbuben zu haben, oderwie er berechtigt war, sich ärgern sollte, so hingestelltzu werden. Er wurde nicht darüber einig, aber soviel zeigte sich doch, daß er im Grund des Herzenskeinen Haß auf den Severin hatte, denn er sagte stets:Mein Kilian und mein Franz müssen aus heirathenund mein Kleiner kriegt des Vaters Gut." SeitdemBrosi noch mehr Wiesen und sogar einen MorgenWald gekauft hatte, nannte er sein Besitzthum stetshalb spöttisch halb ruhmredig sein Gut.

In dem Jahre als Franz, der ebenfalls Soldatund zwar Kanonier geworden war, den Abschied erhielt,mußte Severin zur Loosung und in diesem Herbste kamder Vater in voller Entzweiung mit dem jüngstenSohne nach Hause. Keiner von beiden hat je genaueAuskunft darüber gegeben, wie weit ihr Streit gediehenwar, ja Severin schwieg ganz darüber; nur Brosierzählte, sein Sohn habe gesagt, daß er lieber vorherdesertire, wenn er wüßte, daß er Soldat werdenmüsse und darauf habe Brosi ihm gesagt und bewiesen,daß er ihn eher erwürge, ehe er sich durch ihn dieSchande anthun lasse, seinen ehrlichen Namen in dieZeitung und sogar in einen Steckbrief zu bringen.

Brosi geleitete seinen Severin selber in die Stadt zurLoosung und als dieser jubelnd berichtete, daß er sich freigelooöt habe, schüttelte der Vater den Kopf und sagte:Ist mir nicht recht. Es wär dir gesund gewesen, wennsie dich unterm Militär ein bisle gezwiebelt hätten."

Von nun an hatte Severin keine Ruhe mehr imHause, er konnte nicht mehr auf einem Stuhle stille