Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
410
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mit seiner Moni und die Kinder, die auf dem Hausflurwaren, tanzten dort ebenfalls. Mit des KappelbauernListe (die Wittwe hatte schon lange wieder geheirathet)tanzte der Kilian den Hoppetvogel und den Sieben-sprung gerade wie der Vater mit der Mutter.

In dem Jahre als die Verbündeten in Paris ein-zogen hatte auch Brosi einen Verbündeten. Er nahmseinen Kilian mit auf die Wanderschaft und sagte zuseiner Moni:Weißt noch wie ich mir die Zeit herbei-gewünscht Hab? Und jetzt ist sie da. Es kommt Alles.Drum lustig so lang es tagt."

In dem Jahr als Württemberg einen neuen Königerhielt, wurde Brost noch ein Sohn geboren und derNevierförster, der jetzige Auerhahnwirth, der zu Gevatterstand, gab ihm den Namen Wilhelm, Brosi aber riefihn bei seinem zweiten Taufnamen Severin. Er hatteseine besondere Freude an dem kleinen Severin undsagte oft:

Ich freu mich nur, daß wir auch wieder ein kleinKind haben, wenn sie nur auch länger so klein undlieb bleiben thäten, wenn sie einmal größer sind, sind'skeine Kinder mehr und machen einem nur noch diehalbe Freude."

Das erste Lebensjahr Severins war das schwerstefür die ganze Familie, es war das Hungerjahr sieb-zehn. Brosi war vor Allem darauf bedacht, daß dieMutter und das Kind die rechte Nahrung hätten, aberder Unsegen, der damals auf Allem ruhte, daß manganze Schüsseln aufessen und doch nicht satt sein konnte,schien sich auch auf die Muttermilch zu erstrecken, der