Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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er Niemanden Böses nachredete, machte ihn in vielenDingen zum Rathgeber und Schiedsrichter und Brosikonnte bei mancher glücklichen Auskunft hinzusetzcn:Ja der Brosi. Mein Mann ischt koanr."

Die Kinder Brosi's wurden mit diesem Eitclkeits-spruche ihres Vaters frühzeitig geneckt und wo siehinkamen, hieß es oft:Wie sagt der Brosi? MeinMann ischt koanr." Sie klagten das oft der Mutter,aber diese wagte es nicht gegen eine Grundeigenschaftihres Mannes und deren Ausdruck anzukämpfen; siehatte es einmal versucht und jene Trutzwoche hätte sichfast wiederholt, sie beschwichtigte nun die Kinder sogut sie konnte und besonders damit, daß man Jedemwas nachspottcn müsse und ihr Vater dürfe das auchschon sagen, es gäbe auch keinen solchen Mann mehrauf der Welt wie er sei. Das merkte sich der kleineKilian und als er wieder damit geneckt wurde sagteer stolz:Und es ist erst noch wahr, so wie mein Vatergiebt's keinen mehr."

Als man Brosi diese Rede seines Erstgeborenenerzählte, hatte er diesen, der ohnedieß sein Lieblingwar, nochmal so gern; er nahm ihn oft des Sonn-tags mit in den Auerhahn und am Werktag in dieGipsmühle. Der Kilian war überhaupt ein gescheiterBub, er hatte einst das einzige Leidwesen Brosi's inder Frage ausgedrückt:Vater, bist du nur im Winterunser Vater?" Brosi versprach, ihn bei der Entlassungaus der Schule mitzunehmen, dann habe er auch einenSommervater.

An der Kirchweih tanzte Brosi allzeit regelmäßig