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ihn zum Dank," sie nahm das Händchen des Kleinenund strich damit Brosi auf die Wangen. Sie mußteihm das Kind gehörig auf den Arm geben und er tanzteund sang damit in der Stube umher, während Monischnell das Essen bereitete und aus der Küche mitsang.
Moni hatte viel zu erzählen, und wie natürlichAlles kunterbunt durcheinander, schließlich aber kamensie doch immer wieder beide darauf zurück, daß sieglückliche Menschen seien, nicht durch die Liebe, davonsprachen sie nicht, sondern durch die Vermehrung ihresBesitzthums, sie hatten es in diesem Jahre weit ge-bracht, hatten eine fast ganz bezahlte Wiese, und Brosibreitete all' sein erworbenes Geld ein Stück nebendem andern auf dem Tische aus und gab dem kleinenKnaben einen nagelneuen Fünfliberthaler als seinEigenthum, daß er damit zu Hausen anfange.
War Brosi in Gedanken auch immer daheim ge-wesen, und sagte er oft, ein verheiratheter Mann sollteeigentlich nicht mehr in die Fremde gehen, denn erhabe sich fast vor sich selbst geschämt, welch' ein Heim-weh er Anfangs hatte, so war ihm doch wiederum jetztsein eigenes Leben neu; er empfand das Glück des-selben, aber auch das Ungemach, das ihm beschiedenwar und fast unerträglich erschien. Das Apotheker-rösle ließ nicht ab von seiner unbegreiflichen Verbost-heit und jedes gute Wort, das man ihm gab, warebenso an ihm verschwendet, wie es am Hochzeits-tage den Wein auögeschüttet hatte. Brosi war indeßManns genug, um diesen Kummer in sich zu ver-winden und das schlafende Kind betrachtend, sagte er