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Hausthüre öffnen konnte, die ihm alsbald wieder ausder Hand geschlagen wurde, so daß das Apothekerröslein der Stube immer laut aufschrie und draußen aufder Straße heulte und toste es, als wollte der Windalle Wälder zusammenbrechen und die Wohnungen derMenschen in die Luft davontragen, und daß keineStimme ertöne als das Sturmcsbrausen, riß er demWächter das Wort von den Lippen, daß er es selberkaum hörte; drehte sich Brosi um und sang nach derandern Seite, so kam der Wind auch hier herange-saust und benahm ihm fast den Athem. Sturmcntgegenwie durch reißende Wogen mußte sich Brosi fortarbeitenund nur eines war gut, es fiel kein Ziegel von einemDache, denn alle Häuser des Dorfes, ausgenommendie Kirche, das Pfarrhaus und der Auerhahn warenmit Stroh gedeckt.
Brosi tröstete seine Frau, die ob solchen Unwettersklagte und immer behauptete, so sei es noch nie ge-wesen ; er betheuerte stets, er freue sich dieses Sturmes,der bringe den Frühling und mit ihm die lohnreichcBauzeit.
Noch lag tiefer Schnee in den Schluchten, als sichBrosi auf die Wanderschaft begab, er wußte nochnicht, wo er Arbeit finden werde. Moni ließ es sichnicht nehmen, ihm ein gut Stück das Geleite zu geben,sie nahm aber auch gleich ein Beil und einen Strickmit, um auf dem Heimwege dürres Holz mitzunchmen.Die Wolken standen noch fest ans dem Berge, überden die beides Eheleute hinschritten, sic sprachen nichtsvom Abschiede, und Moni sagte: