Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
339
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bauern erfahren,wie der Teufel in jedem Menschenwohne und Meister werde, wenn man ihn nicht gleichbeim Grips fasse und erwürge." Jetzt hatte Brostnichts in der Hand als das große Stück Kuchen, unddas gab er seinen Gesellen und brachte keinen Bissendavon über die Lippen, für sich als Zeichen, daß ervon den bösen Gewalten nichts annchme.

Brost hatte am vergangenen Donnerstag die volleWahrheit gesprochen, überall wohin er kam hatteer nichts als gute Freunde und Niemand, der ihmgram war. Ja, die Freundlichkeit ging sogar so weit,daß man da und dort über seine Schwiegermutterspöttelte und ihn um diese Zuwage bedauerte, Anderemachten ihm sogar freundschaftliche Vorwürfe, daß erso früh heirathe und sich einen so harten Anfang auf-bürde; Alle aber versprachen, sicher zu kommen, zumalda man ja auch zugleich die Einweihung der Kirchemitmache. Es wurde ihm als ein kluger Streich aus-gelegt, daß er seine Hochzeit auf diesen Tag festgesetzt,da cs ihm an Zuspruch und reichlichen Hochzeitgeschenkennicht fehlen könne. Von Moni sprach fast Niemand,es kannten sie auch nur wenige; desto mehr abersprach Brost in sich:Und ihr wisset Alle nicht, daßcs mein klügster Streich ist, just die Moni zu Hei-mchen."

Als er am Abend auf dem Heimwege wieder andes Furchenbauern Haus vorüber kam und die Stellesah, wo so böse Gedanken ihm in der Seele gewaltethatten, eilte er seinen Gesellen voraus und wollteschnell heim zu Moni; nur auf das Zureden der

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