Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Fünfundzwanzigstes Kapitel.

Die beiden Rappen waren los und ledig zu großerVerwirrung auf dem Markte umhergelaufen, der Schmiedvon Buchenberg, der ein Pferd eingekauft hatte undeben davon reiten wollte fing sie ein und brachte siedem Diethelm, der darob ganz verwundert schien, erübergab dem Reppenberger die Pferde um sie nachzu-bringen und eilte voraus durch Nebengäßchen undDurchhäuser nach dem Rautenkranz. Als er hier vonFranz hörte, was geschehen war, erschrack er Anfangs,so weit hatte er's mit Munde nicht treiben, er hatteihm nur den Daumen auf's Aug halten wollen. Baldaber sagte er: „es hat sein müssen, drum ist'ö besserheut als morgen." Franz war nicht so leicht zuberuhigen, sie nahm den Vater aus der Wirthsstubefort nach dem stillen Zimmer und sagte hier, daß mannicht wissen könne, was Munde vorhabe, er wisseAlles, Medard habe ihm das Gleiche gesagt wie demalten Schäferle.

„Das ist vorbei" beruhigte Diethelm, „davon binich freigesprochcn; was gemäht ist, ist gemäht. Red'mir heut nichts mehr von der Geschichte."