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„Ist der bärcnmäßige Bauer dein Schwäher?"fragte der Feldwebel.
„Ja, der ist er." Aber Diethelm war verschwun-den. Munde suchte ihn mit seinem Geleite hin undher, ohne ihn finden zu können und mußte manchenSpott darüber hören, daß er sich nicht getraue, einenPferdeschwanz allein einzukaufen.
Munde ließ sich diese Neckereien gefallen und schwieg,er wollte nicht weiter gehen als ihm eigentlich zustandund etwas von der alten Zaghaftigkeit seines Wesenskam wieder über ihn. Er verwünschte es, daß er sichim Uebermuth Wächter seiner Ehrenstellung zugesellthatte und hoffte sie in guter Weise wieder los zuwerden. Der Feldwebel war ein Pferdeverständigerund that sich was darauf zu gute, er suchte ein Vier-gespann glcichgczeichneter Braunen aus, und Mundeließ sie sich hin und her verführen, holte die Rappenaus dem Rautenkranz zum Vertauschen und war ebendaran unter Bedrängen des Feldwebels und derKameraden in die dargebotene Hand einzuschlagen,als Diethelm herzutrat. Munde hielt ein und riefihm zu:
„Schwäher, ich Hab' einen Handel gemacht."
„Du? Hast ein' Geis gekauft?"
Munde schoß alles Blut zu Kopfe und Diethelmfragte wieder:
„Wie kommen die Rappen daher?"
„Ich Hab' unsere Rappen vertauscht," berichteteMunde.
„Unsere?" lachte Diethelm. „Vor der Hand sind