Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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des jungen Kübler heran, aber mitten im Schmausenund Lärmen faßte Diethelm einen andern Gedanken,er überrumpelte Franz mit ihrem unkindlichen Ver-langen nach Güterabtretung und Munde war ihm nichtnur eine Sühne für das Vergangene, sondern auchder bequemste willfährige Tochtcrmann, der ihn freischalten ließ. Er verkündete daher plötzlich die Ver-lobung von Fränz und Munde und Alles war vollJubel und Lobpreis über Diethelm. Darum half erheute trotz ärztlichen Verbotes den Uhlbacher ferndigenrein austrinken.

Als man davon sprach, daß Munde noch dreiJahre Soldat sein müsse, beklagte Diethelm, daß ernicht Landtagsabgeordneter geworden sei, er hätte nichtgeruht, bis die verdammte allgemeine Wehrpflicht wiederaufgehoben und das Einfteherwescn hergestellt sei. Wernichts habe, solle Soldat sein. Die fetten Bauernstimmten mit ein, schimpften und klagten, wie sehr sieihre Söhne vermißten und mitten unter Schmausenund Zechen wurde eine Eingabe an die versammeltenStände um Wiederherstellung des Einsteherwesens auf-gesetzt und unterzeichnet.