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Neunzehntes Kapitel.
Diethelm hatte dem jungen Kübler gesagt, er mögeden Vetter Waldhornwirth nach der Stadt entbieten,damit er die Pferde hole. Das konnte offenbar nichtsals ein versteckter Auftrag sein, der eigentlich hieß:mach', daß ich den Vetter so bald als möglich hierhabe und spreche. Mit fröhlicher Eilfertigkeit, denn esliegt im Hülfebringen für einen Leidenden oft eineFröhlichkeit, eilte der junge Kübler selbst nach Buchen-berg, und unterwegs lächelte er oft vor sich hin, in-dem er überdachte, wie klug er doch sei, daß er solchevermummte Gedanken erkenne, und wie ihn Diethelmdarob loben müsse. Natürlich vergaß er dabei auchnicht, wie vielen Dank ihm Diethelm dadurch schuldigwerde, und das war ein Kapital, das gute Zinsenträgt. In Buchenberg war schon Alles zur Ruhe ge-gangen, nur bei der Brandstätte, von der noch immerein zum Ersticken übelriechender Rauch aufstieg, wan-delten einige Wachhaltende hin und her. Der VetterWaldhornwirth mußte aus dem Schlaf geweckt werden,und unter Verwünschungen machte er sich endlich be-reit, mit Kübler nach der Stadt zu fahren. Erst