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Frau seine Hand faßte. Eine tiefe Bewegung bemäch-tigte sich Aller, und der Amtmann erklärte, daß Marthanicht bei ihrem Manne bleiben, daß sie aber mit ihm !Nachfahren könne, da man ihrer nur als Zeugin bedürfe.
Als Diethelm von dem Landjäger abgefiihrt wurde,legte er an der Thüre die Hand auf die Schulter desSchäferle, sah ihn durchbohrend an und sagte:
„Du bist ein Vater, ich nehm dir's nicht übel wasdu thust, aber du wirst's bereuen, was du an mir !gethan. Wenn ich mit meinem halben Leben deinenMedard wieder aufwecken könnte, ich thät's, und daschwör' ich's vor allen Leuten, ich laß dir's nicht ent-gelten, ich will dir helfen wo ich kann, du hast jadeinen Sohn verloren und du könntest ja mein Vatersein, ich will mich dünken lassen, mein Vater lebt nocheinmal."
„Friedle, was hast du an uns than?" klagte dieFrau, und der Schäferle weinte, und man sah es ihman, wie weh es ihm that, ob dem was er angerichtet,zumal um den Schmerz der Frau Martha.
Selbst der Landjäger behandelte Diethelm mitFreundlichkeit und redete ihm Trost zu, daß Alles baldwieder aus sei.
Als Diethelm an dem Berge vorüberfuhr, auf demnur noch ein Schutthaufen rauchte, stieß er einenSchmerzensschrei aus, dann schloß er die Augen wiezum Schlafe, aber seine Lippen bewegten sich stets alsspräche er; in der That stand er auch in Gedankendem Untersuchungsrichter Red und Antwort und manch-mal zuckte etwas wie ein Lächeln um seine Mundwin-