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hatten denn die Menschen, daß sie auf Einmal so ganzanders waren? War denn Diethclm nicht noch immerderselbe, der er von je gewesen? Damals am Markt-tage erglänzte ihm jedes Angesicht und streckte sich ihmjede Hand entgegen. Was ging denn jetzt vor? DerZengweber Küblcr, der „den Herrn Vetter und Familien-fürsten" aufsnchte und sich ihm zu Besorgungen erbot,konnte nicht begreifen, warum Diethelm über die ganzeWett fluchte und immer sagte, der sei ein Narr, dernur eine Stunde einem Menschen glaube. Woher eskam, das wußte Diethelm nicht, aber offenbar schienes ihm, daß man Schlimmes von ihn: dachte und seineEhre angegriffen sei, daß etwas wie eine Verschwörungaller Menschen gegen ihn in der Luft schwebe. Dasvon Zweifel und Bangen gepeinigte Herz verlangt be-sonders huldreiche Zuneigung der Welt, und geradeda bleibt sie aus, und das düster blickende Auge desBedrängten sah Unfreundlichkeit der Menschen, wosonst gar nichts gesehen wurde. Diethelm beauftragte.dann Küblcr, eine geweihte Kerze, ein vier und zwanzigStunden haltiges sogenanntes Taglicht zu kaufen fürden verstorbenen Vater des Waisenkindes, in dessenAngelegenheiten er eben in der Stadt war. Kaumwar Küblcr weggegangen, als ein Briefchen vomKastenverwalter kam, der Diethelm daran erinnerte,daß er das Geld, das in sechs Wochen fällig war,bereits anderweit versagt hätte. „Der hat auch was,"knirschte Diethelm, den Brief in die Tasche steckend,und hätte er in diesem Augenblicke ein Verbrechen ander ganzen Welt begehen können, es wäre ihm eine