Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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des Gedankens von dem großen Weltverkehre und daßdie Thätigkeitsergebnisse der ganzen Menschheit ein-ander angehören, will bei dem, dessen Auge auf derbeschränkten Stätte seiner Arbeit haften muß, nichtEingang finden; in dieser wie in andern Beziehungenarbeitet die Zeit noch überall an der Erhebung zumGedanken der großen Weltgchörigkcit. Auch Dicthelmerfuhr in seinem Thun mancherlei Haß und statt ihnzu versöhnen, reizte er ihn noch, indem er oft lautsagte:ihr arbeitet euch krumm und lahm und ich schauzum Fenster hinaus und Hab' meine grünen Saffian-Pantöffele an, und verdien' dabei in einer Stundemehr, als ihr in drei Monaten." Das war abernicht immer der Fall und in demselben Jahre, alsDiethelm in seinem Handel eine große Schlappe er-litt, wurde er auch nicht mehr zum Schultheiß ge-wählt und er begann nun das Schafhaltcn und denWollhandel. Die Umgegend von Buchenberg eignetesich allerdings dazu, die Schafe ihre sieben Monateauf dem Weidgange zu erhalten, aber auch Seuchenblieben nicht aus, die empfindliche Verluste mit sichführten.

Medard war gegen seinen Herrn voll Zorn undHaß, und wiederum voll ergebener Abhängigkeit. Wenner nun auch, schon so viele Jahre bei ihm diente, ließes ihn Diethelm gelegentlich doch noch immer fühlen,daß er ihn als Sträfling zu sich genommen und be-handelte ihn oft mit tyrannischer Willkür, gegen dieauch nicht der leiseste Widerspruch sich erheben durfte.In der Seele des Schäfers setzte sich daher eine