Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
19
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Luck zu zu machen, bis man den rechten Schick trifft,und der kann doch nicht ewig ausbleibcn. Diethelmwurde auch hier schnell handelseins mit dem Stein-bauer und als nun Andere sahen, daß dieser ihm dasGenüge übergab, bestürmten sie ihn ebenfalls mit An-erbietungen; er wehrte Anfangs ab, er wollte nichtweiter gehen, aber vielleicht laßt sich gerade jetzt derrechte Schick machen, man darf ihn nicht aus derHand lassen, mit so viel Waare läßt sich was Großesversuchen die Hand Diethelms wurde brennend vondem öfteren Handschlag, er wußte fast gar nicht mehr,wie viel er eingekauft hatte und der Reppenbergerbrachte neue und immer bessere Gelegenheiten mitZahlungsterminen auf Ostern und noch weiter hinaus.Wie berauscht ging Diethelm von Stapel zu Stapelund wiederum hinaus auf den Schafmarkt von Hürdezu Hürde, ihm war's, als hätte alles Besitzthumder Welt gesagt: ich will dein sein, du mußt michnehmen.

Das Lärmen und Nennen um ihn her, das ferneverworrene Brausen des städtischen Marktgewühls, ausdem bisweilen einzelne Accorde der Musik, die jetztzum Tanze aufspielte, wie aus dem Stimmengcdrängeheraus schlüpften, Alles das machte einen sinnverwir-renden Eindruck auf Diethelm; bald lächelte er jedemund sein Antlitz war hochgcröthet, bald wurde es schlaffund verdrossen und alles Blut wich daraus zurück.Auf einem Wollsacke nicht weit von der großen Feuer-spritze, die im Hofe stand, saß er mit entblöstem Haupteund gekreuzten Beinen und sein Auge starrte hinein in