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3 (1853)
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reden. Nun hatte ihn Diethelm doch flüssiger, undindem er noch mehrmals von seinem Schwager, demSchäuflerdavid und ihren gemeinsamen Geschäften sprach,kam er endlich' an's Ziel zu erklären, daß er allerdingsWillens sei, wenn die fremden Händler nicht höherhinaufgchen, selber cinzukanfen. Der Steinbauer, demes ersichtlich Mühe machte, sein saures Dreinsehen auf-zugcben, ward plötzlich freundlicher, nahm ohne Wider-rede das Glas an, das ihn: Diethelm einschcnkte, underklärte nun mit erstaunlicher Redseligkeit, welch einenAusbund von Wolle und Schafen er habe, wie diealle so wolltren seien, ein Haar dem andern gleicheund der Stapel vom besten Fluß und gleich rund sei,wieviel Leib" seine Schafe hätten, daß er aber dochum einen annehmbaren Preis Alles verkaufe, weil erkein Glück in der Schafhalterei habe, er legte dasZeugniß seines Schultheißen vor, darin nach einemFormular beurkundet war, wo seine Schafe geweidetund daß keine Krankheit dort und auch keine krankendarunter waren, und schloß endlich:

Neun und neunzig Schäfer hundert Betrüger sagtman im Sprüchwort und cs ist noch mehr als wahr.Drum will ich nichts mehr davon."

Die Umsitzcnden stimmten auch in die Klagen überdie Schäfer ein und Jeder hatte zu erzählen, wie manseit des Erzvaters Jakobs Zeiten um ihrer sicher zusein, ihnen einige Schafe als Eigcnthum bei der Heerdehalten muß, wie sie diese aber zu gewöhnen wissen,daß sie den anderen stets das beste Futter wegfrcsscn,wie sie den Hund «brächten, daß er nie ein Schäfer-