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1 !. Antiquarische Aufsatze.
Also die Ebraiiche Sage, an welcher mehreremorgenlaudische Volker theilnebmen; und es ist be-kannt, zu welchem oft lächerlichen Aberglauben siemanchen Pobcl dieser Todesschenen Nation gebrachthat. Sie wollen, wie sie es im Leben den Men-schen tbat.n, auch noch zuletzt den Todesengel betrü-gen, geben den. Kranken, dessen Ende sie befürch-ten , einen andern Namen, daß wenn jener ihnruft, dieser nicht folgen dürfe u. f.
Das Idol eines Todescngels also oder einenDämon, der Todes Gewalt hat, *) fand das Chri-stcnthum vor sich und sah die besten Folgen diesesPhantasma. Der Urheber des Christcnthums suchtediesen Dämon von siincr Herrschaft zu verdrängenund auch hier den furcht,rlichen Tod in einen En-ge! des Schlafs zu verwandeln. „Unser Freundschlau i Wer mein Wort halt, soll de» Tod nichtsehen : die Entschlafenen sollen aufwachen u. s."
Das war die Lehre dieses himmlischen Genius; unddie ganze Verhuffung von der Auferstehung solltedie trostende Idee von einem kurzen Schlaf imSchoos der Erde gleichsam besiegeln. Wenn alsoirgendwohin, sollte inan denke» , so gehört der En-gel des Schlafs mit der gesenkten Fackel vcr dieGrabmähler der Christen, da der Stifter ihrer Re-ligion cs zu einem Hauptzweck scimr Sendungmachte, den Tod in einen Schlaf zu ver-wände! n.
) Ebr. 2, 14.