!I. Antiquarische Aufsähe.
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Fünfter Brief.
Auch sofern der Tod ein Abschied, eineHinwegführung war, verschwieg weder Kunstnoch Sprache, was sie dabei ausdrücken sollten.Hier liegt der Kranke; vor dem Bett steht Plutomit dem dreiköpfigen Hund und dem Schwert oderden Scepter im Arm; *) ich glaube nicht, daß dieIdee des herannahenden Todes fürchterlicher ausge-drückt werden könnte.
Dort sitzt ein bekränztes Paar auf dem hoch-zeitlichen Belt; der Todtenkranz ist in der Handder Braut: ein hereintrctcnder Knecht reicht auchdem Bräutigam denselben und hält in der andernHand die Todtcnlampe. **)
Dder Weib und Kind stehen von fern und sa-gen dem Sterbenden Lebewohl; auf ewig nimmt erAbschied von den Seinen. ***)
Bald hat er den Todtenkranz in seiner Handund der Genius schwingt über ihn die Fackel: -f)
bald
*) 8pon. lVIiscezi. p. Zo6. 2 .
**) ib. 3 . Oder ein Genius reicht dem Liegen-den den Todtenkranz. lVlurar. insr-r. p, 7g8,8pon. id. ikig. 4.
-f> kadisNi inLuript. p, 27z.