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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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431
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II. Antiquarische Aufsätze. §3;

fall des Künstlers fast Alles anksmmt und mehrerederselben sich auch auf berkulanische» Gemälden, vondenen man leider einzeln nicht genau weiß, wo siestanden? als Zierrath finden. Indessen aus oemEostüme der Grabmaler, aus der Zusammenhaltungdieser Vorstellungen, mit den Grabschriften und derDenkart der Alten überhaupt, ergicbt sich das Ge-fühl von selbst, das im Ganzen diese Zeichen angab.

Ist in der Welt nicht alles Zerstörung? Einslebt vom andern und zehret cs auf, damit ein an-dres von ihm lebe. Die Würgcrin ward also inihrer Wirkung an nieder» Geschlechtern gezeigt undzwischen Blumenkränzen, Genien und Früchten derMensch an das allgemeine Gesetz der Zerstörung durchSymbole einer bildlichen Fabel erinnert.

Eine solche Erinnerung finde ich nicht wild,sondern heilsam. Nur Kinder halten die Hand vorsAuge, um die Gorgo nicht zu sehen, die oft un-vermuthet hineinblickt und das Glück der Menschenstöret. Ein weichlicher und nicht ein feiner Geschmackwäre es, der da Süßigkeit suchte, wo das Bittredie Haupt-Essenz seyn mußte.

Ouulliu, morrikernmyue sllrsrso in limine:Lsllum

Verrsigns üumenillum tliulnmi eio.

S. Heyne Anmerkungen zu dieser Stelle VirgilII. b^o. ssg.