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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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n. Antiquarische Aufsatze.

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ordnenden Schicksal trauen, noch der eisernen Noth-weudigkeit willig felgen mögen. Zn Homer undsonst bei den Griechen ist es das Schicksal, das überLeben und Tod das Loos wirft, Jupiter wagt unddie Parce schneidet. *)

Auch die Kunst scheuet sich vor diesem hohenBegriff nicht. Die Göttinnen des Schicksals hattenihre Tempel und Bildsäulen, ja ihr reiches Andenkenauch auf den Gräbern. Nicht nur in Grabschriften,wo eine nach der andern an die die Parze,

die inviäa isiata denkt und oft bitter über sie klagt,sondern auch in Denkmälern. In der ersten vonLessing angeführten Tafel, in welcher derSchlaf am deutlichsten genannt ist, steht ihm, nichtsei» Bruder, sondern das ernste Schicksal gegenüber.Ein Rad ist unter ihrem Fuß und nach Pighius

*) So laßt Homer sogar die rer^L zweier Heere vomJupiter wagen (H' 7«.) denn hier wie in vielenandern Stellen bedeutet selbst das Todes-schicksal.

") S. 26. Sie steht in 6ruier. inüoript. p>. zote-Loi5ü!ir6. topogr. tad. ich. Oft ist statt ihrerdie Sphinr da und legt den Fuß auf die Urne(I.ieet. Iiiorogl. p. ZZ7-) Oder sie ergreift denMenschen oder zu ihren Füßen ermorden Thicreeinander, (id p. Zstz. zich. eia.) Oft stehetdas Z>ad des Schicksals unter dem Fuß eines Un-geheuers (Lellor. Iwio. p. 2. lbitz. rh>) oft ste-hets allein da oder statt seiner die Waage desSchicksals (bncet. Hierogi. p, iz8. lch.)