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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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II. Antiquarische Aufsätze.

gen Lampen sparsam erhcllct wird u. f." So beschreibtPhil astral und nennet den Jüngling nicht Tod,sondern den Gott der Gastereien, der Lustund Fröhlichkeit, Komus. Das Gemähldeist die Vorstellung eines spaten Schmauses, wo un-ter ausgelassenen Lustbarkeiten selbst der ihnen leuch-tende Gott ein schläft.

Ich schlage weiter, zu des jüngeren Philostratssiebendem Gemählde, Medea in Kolchisa).Nur drei Figuren sind in demselben, Medea, Zasonund Amor.Amor steht auf seinen jBogcn geleimtmit übereinandergeschlagnen Füssen. Die Fackel hälter gegen die Erde, weil die Liebe noch nicht ge-krönt ist."

Wie nun? Sollen wir sagen,daß Philostratdiese Figuren nicht verstanden, weil er kein Kennerder Kunst war?,"k) Um eine angenommene und all-gemein-bekannte Figur zu erkennen, darf man soetwas nicht seyn, wie in manchem Betracht Philo-strat es Nur zu sehr seyn wollte.

Oder sollen wir sagen:das Gemählde existirtenicht; er hat alle seine Beschreibungen erdichtete:).Gesetzt, er hätte alles erfunden, so mußte er ja pas-send und im Zusammenhänge erfinden; welchenZusammenhang denn auch alle seine Beschreibungenhaben.

Und

a) II>. p. 872.

d) Caylus Abhandlungen, LH. 2. S. igr. Deut-sche Uebers.

e) Ebendas, und in der Borrede dieser Uebersi