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1l. Antiquarische Aufsätze.
Nemesis im Bilde. *)
„Warum, o Nemesis, hältst du das Maas und den
Zügel?" Damit du
Handlungen gebest Maas: Werren anlegest denZaum.
Nemesis bin ich und halte das Maas. „Was bedeutet
das Maas dann?"
Men saget es an : „schreite nicht über das Maas."
Noch mehr aber sagt uns der ungezogene vortrefflicheHymnus, der offenbar aus Sinnbildern der Kunstzusammengesetzt und auch den übcrbliebenen Abbil-dungen von ihr völlig gemäß ist. Sie erscheint indiesen geflügelt, hebt mit der Einen Hand vor derBrust das Gewand in die Höhe und blickt in denBusen. **) Oder sie beugt den Arm zur Brust zu-rück als ob sie vom Finger zum Ellenbogen hinab-messe. ***) Oder ist es ein Rad unter ihren Füßen
*) tMtbol. Ar. I. 4. c. 4. exigr. 72. 78.
**) S. Winkelmann 1. 0 . Die Flügel bedeuten, daßsie sich allenthalben und schnell einfinde: der stilleBlick in den Busen sagt, daß sie auch ins Ver-borgne schaue, oder nach einem alten Aberglau-ben Gefahr abwende.
***) Winkelmann ik>. Die rohere, aber auch bedeu-tende Gestalt der Etruskischen Nemesis s. in Oo-rii Illus, bckrusc. Dab, 6» big, g, coinp, Lcbvvebel»