32
rechtstehenden Klötze eingefngt, wodurch sie unten einen sichern Halthatten. An den ober» Enden der anfrechtstehenden Klötze waren Plat-ten angebracht und durch ähnliche Mittel befestigt; die verschie-denen Winkel des Gebäudes waren wohl zusammengehalten durchtüchtige Verbindung und Versplissnng der Schwellen und Plat-ten. Die Böden bestanden aus kleinen, eben so bearbeitetenStämmen, und das Dach ans leichten, fest verbundenen und mitRinde wohl bedeckten Pfählen. Der Zweck dieser sinnreichen Ein-richtung war, dem Besitzer ein Hans zu verschaffen, dem man nurauf dem Wasser beikommen konnte, dessen Seiten aus Blöcken be-standen, die dicht an einander gefugt, am dünnsten Theile zwei Fußdick, nur durch die überlegte Arbeit von Menschenhänden, oderdurch den langsamen Einfluß der Zeit getrennt werden konnten.Die Außenseite des Gebäudes war roh und uneben, da die Holz-blöcke von ungleicher Größe waren; aber die glattbchanencn Flächen»ach innen gaben den Wäüden und dem Boden ein so gleichförmigesAnsehen, als man nur zur Bequemlichkeit oder zur Befriedigungdes Auges wünschen mochte. Das Kamin war nicht die geringsteEigenthümlichkeit des Kastells, wie Hnrry seinem Begleiter bemerk-lich machte, indem er ihm den Prozeß seiner Verfertigung erklärte.Das Material war ein zäher Lehm, gehörig verarbeitet, der ineiner Form aus Knütteln aufgesetzt worden war, und den man, jeeinen oder zwei Fuß auf einmal, hart werden ließ, von unten an-gefangen. Als so das ganze Kamin aufgesetzt und von Außen ge-hörig mit Stützen und Halten versehen war, wurde ein gewaltigesFeuer angezündet und so lange unterhalten, bis es zu einer Artvon rothem Backstein gebrannt war. Es war dies; keine leichteOperation gewesen und auch nicht vollständig gelungen; aber indemman die Spalten wieder mit frischem Lehm ansfüllte, hatte manam Ende doch einen sichern Fenerplatz und Kamin erhalten. DieserTheil des Gebäudes stand auf dem Scheiterboden, und war untendurch einen besonderen Pfeiler gestützt. Noch einige andere