und meilenlange Strecken waren an seinem östlichen Ufer, wo einBoot unter den Zweigen dunkler, an Rembrandt erinnernder Schier-lingstanncn, zitternder Espen und schwermüthiger Fichten hätteHingleiten können. Mit einem Wort, die Hand des Menschen hatte lnoch nie irgend etwas entstellt oder verunstaltet an dieser Urscene,die im Sonnenlicht schwamm, ein prachtvolles Bild überschwänglichgroßartiger Waldhcrrlichkeit, gedämpft durch den weichen Hauchdes Jnnins, und gehoben durch die schöne Abwechslung vermögeder Nähe einer so weitgedehnten Wassermaffe.
„Das ist groß! — das ist erhebend! — das ist eine Bildungder Seele, wenn man nur Hinsicht!" ries Wildtödter, wie er auf !seine Büchse gelehnt dastand, und rechts und links, nach Nordenund Süden, aufwärts und abwärts schaute, in welcher Richtungnur immer sein Auge zu schweifen vermochte; „kein Baum zerstörtauch nur durch eine Nothhanthand, so viel ich entdecken kann,sondern Alles treu geblieben der Ordnung des Herrn, um zu lebenund zu sterben nach seinem Willen und Gesetz! Hnrry, Eure Judithmuß ein sittliches und wohlgeartctes junges Weib sein, wenn sicnur die Hälfte der von Euch angegebenen Zeit im Mittelpunkteines so begünstigten Platzes verlebt hat."
„Das ist eine nackte Wahrheit, und doch hat das Mädchen sonnstäte Gedanken und Grillen. All' ihre Zeit hat sic jedoch nichthier verlebt, denn der alte Tom hatte, eh' ich ihn kannte, die Ge-wohnheit, die Winter in der Nachbarschaft der Ansiedler oder unterden Kanonen der Forts znznbringen. Nein, nein, Judith hat mehr .als ihr gut ist, von den Ansiedlern angenommen, und besondersvon den galanten Offizieren."
„Wenn auch, wenn auch, Hnrry, dies; ist eine Schule, ihrden Kopf wieder zurecht zu setzen. Aber was ist denn das, wasich dort, gerade uns gegenüber sehe, was zu klein scheint für eineInsel, und zu groß für ein Boot, obgleich es mitten im Wasser steht? -
„Ha, das ist was die tapfern und galanten Herren von den H.!