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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts. 412

und Glosse. Nichts auch natürlicher, als dies. Beiden Juden war ihre Religion bestimmter, und denRaub, den sie mitbrachten, mußten sie dieser schonbestimmten Religion nur anhangcn: ihre Reli-gion war ganz anderer Art, ja zur Feindin diesesabgöttischen Krames geschaffen: sie mengten also

Licht und Feuer, Erz und Sand, das bestimmtesteNativnalgesetz und die fcrnesten Schimmer alter Tra-ditionen bei Zoroaster alles anders. Er fandkeine positive Religion an die Stelle gesetzt; waser fand, waren nur Verderbnisse, Sekten,verschiedene Ableitungen eben derselben uralten Re-ligion, die sich selbst bekämpften: er konnte also siedurch sich selbst zerstören, daß er sie auf die vorigeUrsprünglichkeit zurücksührte, von der sie nochalle wenigstens Faser und Flocken an sich hatten.Die Völker, die er reformirtc, waren, gegen dieJuden zu rechnen, wild: ihre Religion selbst imGötzendienst nur Dienst, und an Lehren einfach:er konnte noch mehr einfachen, hinzuführen, Weg-nahmen, bildete nur immer Kind nach der ursprüng-lichen Einfalt der Mutter. Mauer war um keineSekte der Art gezogen, wie um die Religion Ju-daa's kurz, es gelang Zoroaster, eine Einfaltund natürliche Philosophie einer alten Men-schengattung einzuführen, daß alles gut wäre, wennnur die cingeführte Religion nachher nicht mit sovielem Menschenblut besiegelt worden wäre.

Wir kannten diese Religion vorher aus Hy de,und wir glaubten sie vortrefflich zu kennen. Jetzt,da die Werke Zoroasters durch den sonderbaren Ei-