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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 3Z5

daß überall, wo die spürenden Schriftausleger einengnostischen Ausdruck wittern, gar feindselige Anspie-lung, Widerlegung der Gnostiker seyn soll daverlassen den Leser oft alle Sinne. Da sollen Pau-lus, Peirus, Jacobus, Johannes, und ja inson-derheit der friedfertige Johannes *), Sachen wider-legen , an die sie dem Zusammenhänge nach nichtüber Meilentausendc gedacht: da kommen Ener-gien, G » oslik erspiele die Schriften Jo-hannes ganz eine Streittheologie gegen Gno-stiker, wie der Erfinder dieses Worts, und an-dere auf seinen Spuren sehn: in dem Kopfe derberühmten Männer sind endlich lauter Gnostikerge-spenster, die beinahe jeden Vers verdunkeln wiemanche vortreffliche, neue, gelehrte Commentare vonBibelerklarung hat die Sekte geschaffen! Undes war nichts als ein allgemein verbreitetesMedium und Vehikulum von Spra-che! Ein allgemeiner Aether, in dem von Per-sien bis Griechenland und Aegypten damals Weis-heit, Moral und Religion schwamm. Muß ich je-den widerlegen, in dessen Sprache ich spreche?Weil du deine, und der Mogul auch eine Nase hast,laufen eure Nasen zusammen!

Erschrecklicher Wust von Auskehricht in diesemFache, und wenn das in die Patristik und allge-meine Geschichte der Philosophie hinübergeht wie

*) S. Michaelis Einleitung ins Neue Testament.LH. 2. S. 1270.Wie Johannes die Gnostikerbestritten?"