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Aelteste Urkunde
den, die also geheiligt und neu verwendet wurden,als ja Apostel und Evangelist in der ganzen Opfer-und Bildersprache des alten Testaments sprachen:und alsdann sind Paulus und Johannes, Evange-lium und Offenbarung, Briefe und Lehren von gno-stischen Ausdrücken voll, d. i. von Ausdrücken, dieauch jener Chaldäer, Perser, Sethite, Alexandrinerund Philo, gebraucht hatte — es war die einige,allverbreitcte, sehr feine und zuge-schliffene Sprache abgezogener Begrif-fe der Religion und Weisheit. Alsdannkann man auch sagen, daS Buch der Weisheit, Si-rach, ja gar nach der Gefangenschaft die jüngstenPropheten gnostistren, denn sie brauchen chaldaischeBilder, und ein Zaunkönig kann sich etwa auf Ei-nen Ausdruck der 70. selbst in den Büchern Mosessetzen und Hüpfen und.ausrufen: „Ei da! siehe ei-nen gnostischen Ausdruck vor Christo! " Als wenirnach dem, was jetzt entwickelt ist, das ein Fund :rin Tropfe aus einem Ocean, der uns vorfließt, einFund wäre! — Aber in der Weite des Umfangs,sieht man zugleich, schwindet fast alle Vergleichung,Paulus und Johannes, weil sie beide im Ausdruckezuweilen gnostistren, sind sich darum nicht um einHaar ähnlicher, als Ezechiel und Philo, Sirach undMalachias, und so wird die Anspielung zuletzt einSchatte an der Wand, den nur Sonntagskindersehn ! *) —
Wird endlich die ganze Sache dahin gespielt,
') Hammond, Gill, Mosheim, Brücker.