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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 267

solches Zeit- und Krastorakel? Man spricht damit,man horchet! Es ist was Lebendes, Spre-chendes, Gebietendes, Glück geben desin dem Bilde, in dem Gehäuse! Man erinneresich, wie ein Kranker, Einsamer, müssiger Gefan-gener mit seiner Uhr spricht; was sie ihm für Ge-sellschaft sei) t Man erinnere sich an die Wildender neuen Welt, ob die einen wunderbarem Gottoder Dämon, als den in einem Briefe, einer Uhr,einer sprechenden Gedanken-, Zeit-, Weifsagungs-lnaschine kannten und kennen konnten?

In der Einfalt der alten Zeiten war nicht nurdies Alles: das Heiligthum des Ursprungs, deSErbt Heils, der G 0 t te s st iflu ng, des tief-sten Alteclhums der Welt kam dazu und um-gabs mit welchem Glanze! hier war mehr als eineheilige Form, als ein Hermes- besiegelter Kanope!Sagen der Urwelt hingen daran: die besten, edel-

sten, der Menschheit nöthigsten Künste waren davonausgegangen: was konnte man sich größer denken,als die Einwirkung aller Kräfte, Ster-ne, Naturgeister, Zeiträume auf EinWerkzeug? und die Rückwirkung diesesWerkzeugs auf alle die Wesen, Zwecke und- Mikrokosmus, ein kleinerWeltinhalt war der Talisman durch alle Kunstmenschlicher Hände. Und nun mit Götternamen,heiliger Sprache, heiligen Charakteren, heiliger Formbesiegelt

Heiliger Form, und darunter denke mansich, was man wolle! das ursprüngliche heilige Nach-bild Gottes, die Menschenform und Zahl und