des Menschengeschlechts. 355
sc Hopsern, Zwischen wesen von Gedan-ken — die Brücke ward freilich fein! fein, wieein Gedanke und wie Sonnenstrahl glanzend; aberwelch menschlich Geschöpf? nur eine orientalische Ein-bildung kann auf ihr wandeln. Und worauf ruhtsie? wo angeknüpft und wohin reicht sie? Aus we-nigen Goldstrahlen der ältesten Welturkunde undOffenbarung, an der man nicht genug hatte, ge-sponnen ! fein, schön gesponnen, aber — nur Hirn-gespinnst!
Wieder um unsere philosophischen Geschichtenund Geschichtskompendicn eine herrliche Sache! *)die ganze Chaldaerweisheit, Geister, Ordnungen derGeister, Quellen der Schöpfung, Welten, Himmel,Ober- und Untersphärcn — das alles wird der Reihenach, Kapitelweise zerhackt, zerkauet und nochmalszerkauet, und nur Eins vergessen, daß — Alle diesnur Eins sey! Immer nur die zwiefacheWelt der Pythagoraer, Platvniker, Aegyprer, Ehal-daer, (wessen weiß ich mehr?) die sichtbareund unsichtbare Geister- und Körper-,Ober- und Unterwelt mit ihren mancherleiStufen, Ordnungen und Vorstellung s-arten; immer nur ein lebendiges In- und Durch-einander, eine webende Physiologie der Schö-pfung. Komme nun jemand, und stelle das Al-les flach und plump neben einander, was gar nichtneben-, was in - und auf einander gehört:
*) S. 6Ieric. oxx, xlril. x. 157. Rrucker ic.
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