35ch
Aclteste Urkunde
nach morgenländischer Art! Wie das bei den Ae-gyptcrn, im Lande der Schatten, zum Gespräch desSchöpfers mit der ewigen Nacht, u. s. w. bei denPhonicicrn am Meere, jenes Meerchaos voll Zopha-semim und ausgefangene Namen von Kolpia undVaau, Protogon und Acon u. s. w. wurde; je wei-ter hinauf, desto lichter und feuriger auchdie Urgründe der Schöpfung: alles kommt,nur fein wie ein Gedanke und Helle wie ein Son-nenstrahl, und morgenländischer wieder. Die großeTrias Urvater, die Jntellektualkrafte des usgund Xayos mit allen Ordnungen, Schöpfungsquel-len und Lichtabflüfscn: alles drängt sich um wenigeWorte der Urkunde ,, Im Anfänge schuf —Gott! — Himmel und Erde, das Hohe undNiedrige! das Niedrige war dunkel: oben, spracher, scy Licht — er — das Licht
ward! war gut! Ursprung und Urbilddes Guten, das dem Allgütigen selbst gefiel"alles drangt sich um diese simpeln Worte, nur wiein asiatischem Prachtglanz und Hoheit! die Ein-bildung war Einmal in den Urgründen der Schö-pfung, über diese Himmel erhoben und metaphyst-cirte. Da konnte sie sichs nun nach diesen hohenBegriffen unmöglich gefallen lassen, daß der erha-bene Goto sogleich unsere niedrige, tiefe, dunkleWelt schüfe unter dem -Monde: sie schlugen also,
wie Milten, eine unermeßliche Brücke rrbers Chaos,füllien den Zwischenraum zwischen dem Unendlichenund uns — die wir auf welch einer Erde kriechen,— ein Unermeßliches, den sich keine menschliche See-le ausdenken, geschweige ausfüll.n kann, den fülle-ten sie mit Inreilektualkräften, Welt-