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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 345

beln und vernünfteln: sehen und glauben ist seinWerk: da fasset, da hält Er!

Da steht er also auch stille?" Allerdingssteht er auch daselbst stille. Seele und Herz, Ein-bildung und Bedürsniß, Kraft und Noth ruht: wassollte weiter streben? Ist fernerhin, wie wirs jaunter hundert Völkern des Erdbodens noch sehen,sein Raisonncment noch nicht aufgeweckt: Vernünf-telet der Schule, aus feiner Zergliederung der Be-griffe noch weniger; wozu noch keine Spielkräfteerweckt, wozu noch nicht Anregung und Bedürsnißda ist, dessen ist auch kein Mangel! Alle Vernünf-teln ist nur aus Gefühl entstanden, und wird dar-aus , nur durch ein feineres Fingcrspiel entwickelt;mit dem letzten bekomme ich also nichts Neues unddort war wirklich mehr. Entwickelung, alssolche, setzt nur immer in Licht, giebt also nurimmer dem, was da ist, solch und solch fein Kolo-rit; die liebe Abstraktion ohne die vollen Materia-lien, die die paar Tropfen abgezogenes Geistes ge-ben , ist eine arme Sache. Nun messe man ein-mal zwei so verschiedene Seelcnzustande, als Sinnund Raisonncment, Glaube und Demon-stration ist? Scy hier immer Feinheit, dort istStärke: jener spielt nicht an den aufgelösten Fran-zen einzelner philosophischen Beweisgründe, dieoft so bloßes Fingcrspiel sind: sondern fasset undgreift und hält Kleinling des Jahrhunderts, hastdu dazu nicht Hand und Nerve, so mache du Knöt,chen und spiele.

Hat Moses Unsterblichkeit der Seele geglaubt