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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde

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dem Tode seyn: etwa dem einfältigen Begriff derUrwelt gemäß, in einem Schattenreiche, in dunk-ler, träger, ohnmächtigem Gegend, und wie die Kin-des- und Volkswelc sich das ursprünglich denkenkonnte: wer hat mehr und stärkere Stellen, als ebender Hiob? Fast in jeder Klage endet ja der armeTrostlose dahin Wunsch, Seufzer und Hoffnung.Weggehen von seiner Stelle, wie ein Laglvhner,wie ein Schatte! an seinen Ort! in die Rührkam-mer ! in die Versammlung der Vater", die er anmehr als einem Orte und ja schon in seinem erstenFluche ganz ausmalet, wie nur Ossian das Reichseiner Väter und Milton seine Holle beschreibenkann: so malt der Morgenländer und sehnet sichnach dem stillen Todtenreiche und ruhet sich schonin Seufzen und Hoffnung darinnen aus.

Aber nun , solls I m materialitat undSpiritualität und Simplicität und Jm-moralität der Seele, und ja nichts als der See-le, der einfachen Monas, seyn, die, wie einPhilosoph weiß, sich immer im Kreise dreht, undin der Mitte durchlöchert ist, wo sie hängt lie-ben Leute, sucht das in eurer Metaphysik, in eu-ren Sokratcn des achtzehnten Jahrhunderts, nichtin Hiob! nicht in Moses! So rafsinirt und sim-plisicirt und abstrahirt und schließet kein ganzer,einfältiger Mensch! kein Naturwesen, bei dem nochalle Seelen- und Kräfteskräfte zusammcnstrebcn lnoch weniger Jahrtausende zurück ein Morgenländer,ein Dichter, ein Gequälter! Was kann dieser inder Welt als fühlen, ganz fühlen, und, wenner muß, zu fühlen geben? Nicht schließen, ergrü-